Häufig gestellte Fragen

über Forex-Trading

Forex-Trading wird als engl. Begriff für den Handel mit Devisen verwendet. Der Begriff “Forex” ist die Abkürzung für “Forex Exchange”.


Was ist der Unterschied zwischen einem Aktienmarkt und dem Forex-Markt?

Am Aktienmarkt wechseln Aktien gegen Geld ihren Besitzer. Im Devisenmarkt wird eine Währung gegen eine andere getauscht. Der Währungsmarkt unterscheidet sich sehr stark in seiner Struktur von einem Aktienmarkt. Der Forex-Markt ist dezentral aufgebaut, was bedeutet, dass es keine örtlich gebundene Börse gibt, an der die Transaktionen der Forex-Trader stattfinden. Die Trades werden alle über ein gemeinsames Handelssystem der Banken abgeschlossen, welches wir als Interbankenmarkt bezeichnen. Desweiteren hat dieser Markt 24 Std. am Tag eröffnet, was den besonderen Forex-Handelszeiten geschuldet ist.

Kann ich als privater Forex-Trader am Interbankenmarkt partizipieren?

Nicht direkt. Es ist möglich über einen sogenannten Forex-Broker, an dem Handel mit Forex teilzunehmen. Jedoch geht dies nur über einen Introducing-Broker. Dieser hat in der Regel Zugang zum Interbankenmarkt und kann so Ihre Trades für Sie umsetzen.

Wer sind die Market Maker im Forex-Trading?

Market Maker im Forex-Handel sind nicht die Introducing Broker selber, sondern richtige Banken wie die Deutsche Bank, UBS und die RBS, welche ebenfalls sehr aktiv im Devisenhandel tätig sind.

Welche Aufgaben hat der Market Maker?

Die Aufgabe eines Market Maker ist es, stets für einen liquiden Markt zu sorgen. Dies tut er, indem Er zu jeder Zeit einen Bid- und Ask-Kurs stellt. Jeder Händler hat so die Möglichkeit zu jeder Zeit eine Gegenposition zu finden, die er eingehen kann, um seine Position zu schließen oder eine neue Position zu eröffnen. Direkt über den Market Maker zu handeln ist im Forex Trading meist unmöglich, deshalb sind private und auch die meisten institutionellen Börsenhändler dazu veranlasst, ihre Trades über einen normalen Forex Broker abzuschließen. Dieser gibt die Order dann weiter an den Market Maker.

Wer nutzt den Forex-Markt und wofür?

Der Devisenhandel ist der größte und liquideste Markt der Welt. International tätige Unternehmen, Manager, Geschäftsbanken, Notenbanken, Fondsmanager und Privatanleger nutzen diesen riesigen Markt erheblich. Nicht jeder hat das Ziel Spekulationsgewinne mit dem Forex-Trading zu erzielen. Die meisten Devisen Transaktionen zielen darauf ab, sich gegen Risiken abzusichern.

Gegen welche Risiken können Marktakteure sich am Forex-Markt absichern?

Unternehmen aus dem Euroraum, die beispielsweise Waren in den USA einkaufen, können sich gegen einen steigenden US-Dollar absichern (hedgen), in dem Sie im Währungspaar USD-EUR long gehen. Zentralbanken agieren ständig an den Devisenmärkten um Ihre Währungen, je nach Bedarf, auf- oder abzuwerten. Geschäftsbanken schichten Ihre Devisen in andere Währungen, in eigenem Ermessen oder im Wunsch derer Kunden, ständig um. Auf der anderen Seite stehen Hedgefonds und kleinere Spekulanten den ersteren Akteuren gegenüber und sehen im Forex-Markt eine riesengroße Möglichkeit Spekulationsgewinne davon zu tragen. Die schier riesige Anzahl der Händler, deren Interessen jeden Tag im Forex Trading aufeinanderprallen, führt dazu, dass der Handel mit Währungen, der mit Abstand größte und liquideste der Erde ist.

Wie groß ist der Forex-Markt?

Das tägliche Handelsvolumen beträgt etwas über $ 3,2 Billionen pro Tag. Dagegen ist das Handelsvolumen an der New York Stock Exchange (NYSE) verhältnismäßig winzig. Dieses beträgt ca. $ 50 Mrd. Pro Tag.

Was hat den Forex-Handel in den letzten Jahren so stark verändert?

Der Devisenhandel wurde bis vor einigen Jahren so gut wie gar nicht von privaten Investoren für Ihre Investments genutzt. Dies hat sich heute aufgrund zweierlei Faktoren maßgeblich geändert.

  1. Zum einem, gibt es keinerlei Einschränkungen mehr, für private Händler in den Forex-Markt einzusteigen. Jeder kann ein Forex Broker Konto in wenigen Schritten eröffnen und hat binnen Sekunden den Zugang zu allen Währungspaaren, welche weltweit gehandelt werden, für sich eröffnet.
  2. Der Devisenhandel hat es zum ersten Mal in der Geschichte ermöglicht, sowohl simple als auch ausgeklügelte Algorithmen in seinem Computer einzuprogrammieren, um mit diesen, den Handel seiner eigenen Regeln und Ideen 24 Stunden am Tag zu realisieren.

Externe Links und Artikel zum Thema “Was ist Forex Trading?”

http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-forex-trading

http://de.wikipedia.org/wiki/Devisenmarkt

Auf vielen Webseiten findet man sie: Forex Signale! Manchmal kostenfrei, oftmals im Abo. Doch ist es klug sein Geld auszugeben um Forex-Signale zu kaufen?


Ist es nicht viel klüger das Forex-Trading selber zu lernen und im Anschluss zusätzliches Geld zu verdienen, indem Sie diese Handels-Signale an andere Forex-Trader verkaufen?

Jeden Tag wechseln Milliarden von Vermögenswerten an den Börsen dieser Welt Ihren Besitzer. Durch den Handel von Wertpapieren wurden einige dieser Händler sehr wohlhabend, jedoch nicht weil diese ihr eigenes Kapital verwalteten, sondern stattdessen, das Geld anderer Leute.

Was früher nur Banken und großen Hedgefonds möglich war, ist heute mit einem PC und Onlinebanking jedem Normalsterblichen eben so möglich. Beginnend mit der Jahrtausendwende haben sich Ideen und Lösungen für den Börsenhandel entwickelt, die noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wären.

Nur wenige Menschen sind bereit die Spielregeln der Börse zu erlernen und selber die Verantwortung über Ihr Geld zu tragen. Die meisten geben ihr Kapital lieber an jemand ab, der sich damit besser auskennt.

Wenn die Banken und Vermögensgesellschaften mit dem Geld anderer Leute an der Börse handeln, bei wem liegt dann das Risiko in diesem Geschäft?

Richtig. Es liegt beim Anleger.

Wie können wir also dieses Spiel der Börse zu unserem Gunsten drehen?

Werden Sie selber der Vermögensverwalter und bieten Sie Ihre Forex-Signale an den unterschiedlichen Signalbörsen zum abonnieren an! So verwalten Sie das Geld anderer Leute und haben neben Ihrem eigenem Trading kein zusätzliches Risiko. Dafür aber die Chance auf sehr viel mehr Verdienst kit Ihren erzeugten Forex-Signalen!

Wenn Sie erst einmal eine Möglichkeit gefunden haben Ihren eigenen Börsenhandel professionell zu betreiben und eine positive Rendite über einen längeren Zeitraum erzielt haben, dann können Sie auch andere an Ihrem Erfolg teilhaben lassen. Dazu müssen Sie nicht erst ein Studium in Finanzen absolviert haben.

In diesem Bereich des sogenannten “Social-Tradings” hat gerade der Forex-Handel in den letzten Jahren einen besonderen Höhenflug erlebt. Deshalb finden wir auch gerade hier sehr viele Lösungen, um die eigenen Fähigkeiten einer breiteren Masse von Anlegern anzubieten.

Die Vorteile liegen ja auch klar auf der Hand:

  • Der Devisenhandel ist der mit Abstand größte und liquideste der Welt.
  • Das Volumen der täglich gehandelten Kontrakte übersteigt das des Aktienmarktes um ein vielfaches.
  • Aufgrund des hohen Bedürfnisses, für Regierungen und Firmen rund um den Globus, einen ständigen Zugang zu diesem Markt zu gewährleisten, wird der Handel 24 Stunden am Tag sichergestellt.
  • Dies wiederum eignet sich sehr gut für das voll-automatisierte-Forex-Trading.

Wie kann ich selbst Forex-Signale erzeugen?

Hierbei haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder Ihnen liegt der diskretionäre Handel, das heißt, Sie bilden sich aus allen Informationen des Weltgeschehens ein eigenes Bild und leiten daraus Ihre Handelsentscheidungen ab (manuelles Trading). Oder Sie überlassen den Computern das Spielfeld indem Sie Forex-Handelssysteme entwickeln und diese anschließend voll automatisiert handeln lassen (elektronischer Handel). Wobei wir Letzteren den Vorzug geben.

Die entscheidenden Vorteile beim elektronsichen Forex-Handel sind:

• Kein Zögern bei Einstiegen
• Stopps werden zu 100 Prozent ausgeführt
• Moneymanagement wird immer exakt nach den Vorgaben eingehalten
• Kein Nachlassen der Konzentration
• Überwachung der Forex-Märkte 24 Stunden am Tag
• Geringere psychologische Belastung

Der Forex-Handel ist generell nicht leicht. Haben Sie allerdings die ersten Klippen der Herausforderung Börsenhandel umschifft, können Sie beginnen Ihr Erfolge an andere Trader weiterzugeben. Dazu gibt es spezielle Signal-Börsen bei denen Sie nach einer gewissen Zeit und Ausdauer damit rechnen können, dass jemand sich für Ihre Handelsergebnisse interessiert.

Fazit:

Das Thema “Forex-Signale verkaufen” ist für all diejenigen interessant, die bereits eine erfolgreiche Strategie besitzen. Aber auch diejenigen, die sich Ihre persönliche Forex-Strategie erst erarbeiten müssen, sollten es sich zum Ziel machen, später mit Ihren Handels-Signalen zusätzliches Geld zu verdienen. Um seine Signale später erfolgreich anderen Tradern anzubieten eignet sich das elektronische Trading am besten. Denn so können Sie alle Tradingprozesse später automatisieren. Diese Vorgehensweise lernen Sie in unserer Ausbildung zum Forex-Trader.

Haben Sie mehr Interesse daran, mit dem Verkauf Ihrer eigenen Forex-Signale Geld zu verdienen? Dann starten Sie hier Ihre Ausbildung zum Signal-Anbieter.

Wieso eignet sich Forex-Trading so unglaublich gut für den automatisierten Handel?


Anders als die Aktien- und Rentenmärkte (Zinsmärkte), gibt es im Forex-Trading keine geschlossen Handelszeiten. Der Handel findet 24 Std. am Tag statt. 5 Tage in der Woche. Angefangen in Australien und Asien, wird der Handel bei Börsenschluss weitergegeben an Europa und später Amerika.

Es lässt sich somit zu jeder Zeit, von jedem Ort der Welt eine Order durchgeben. Ein perfekter Nährboden für automatische Handelssysteme. Die darauf aus sind, aus zahlreichen kleinen Trades immer wieder ein paar Punkte für sich zu gewinnen. Der Devisenhandel ist voller solcher automatisierten Handelsprogramme, die gefüttert durch immer neue Algorithmen, stets neue Möglichkeiten finden erhebliche Gewinne zu erwirtschaften. Soviel zur Theorie.

Ein kurzer Praxistest

Angenommen unsere Handelsidee beruht darauf im 5 Minutenchart des EUR/USD short zu gehen, sobald der gleitende Durchschnitt durchbrochen wird und zwei aufeinanderfolgende Kerzen auf Schlusskursbasis unter diesem Durchschnitt schließen. Wie hätte dies am 25.10.12 live ausgesehen?

Forex-Handel in der Theorie

 

Über den Tag hätten wir insgesamt drei Verkaufssignale bekommen. Die ersten beiden davon Fehltrades. Das dritte Signal ein Gewinn-Trade. Insgesamt ein sehr erfolgreicher Handelstag. Doch hätten wir in der Realität wirklich diesen Handelstag so abschließen können?

So sieht die Realität aus

Schauen wir uns folgende Grafik an, welche die Realität der überwiegend berufstätigen Trader, widerspiegelt:

Forex-Handel vs. Arbeitstag

Und so sieht die Realität der meisten Trader aus. Das erste Signal, hätten wir gar nicht erst handeln können. Es sei den wir haben vor, Nachts um 01:00Uhr vor dem PC auf ein Einstiegssignal zu warten. Das zweite Signal hätten wir “theoretisch” nachdem wir aufgestanden sind, um 06:00Uhr am Morgen vor der Arbeit eingehen müssen.

Es wurde ein Fehltrade, was erst einmal nichts Schlimmes ist, sofern wir einen grundlegend richtigen Handelsansatz verwenden. Das dritte Signal, wurde um 12:15 am Mittag ausgelöst. Zu diesem Zeitraum ist die große Mehrzahl der Menschen bei der Arbeit, wahrscheinlich auch Sie. Doch gerade dieses Signal ist ein großer Gewinner geworden. Sie würden nach Hause kommen und sich ärgern. Ihr ganzes Handelskonzept kann so nicht funktionieren, richtig?

Wo liegt also die Lösung um trotzem erfolgreich Ihr Forex-System zu traden?

Die Lösung ist denkbar einfach. Sie müssen mit der Zeit gehen und anfangen Ihre Handelsideen und Wünsche an den zuverlässigsten Mitarbeiter weitergeben den Sie haben.

Ihren Computer!

Denn Ihr Computer wäre imstande in Ihrer Abwesenheit alle drei Signale für Sie zu handeln. Der Schlüssel für erfolgreiches Trading liegt heutzutage darin, die Möglichkeiten und den Fortschritt unserer Technologie für sich zu nutzen. Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für den Börsenhandel.

Schauen wir uns an, wie ein Handelstag für jemanden aussieht, der seine Algorithmen für sich traden lässt.

Voll automatisierter Börsenhandel:

Alle drei Signale wurden für Sie umgesetzt. Sie kommen nach der Arbeit nach Hause und sehen sich an, welche Trades eröffnet und geschlossen worden sind. In diesem Fall wird Ihnen angezeigt, dass Sie zwei Fehltrades produziert haben und aktuell noch in einer offenen Position positioniert sind, welche bereits jetzt die zwei kleinen Verluste aus den vorherigen Trades verdient hat, plus einen beachtlichen Gewinn eingefahren hat.

Wie sieht meine Arbeit aus, wenn ich mich nur eine Stunde am Tag mit dem Trading auseinandersetzen soll?

Anstatt selber zahlreiche Stunden jede Kerze im Chart zu beobachten, nutzen Sie ab heute die Zeit dafür, nach den richtigen Handelsansätzen zu suchen. Sie geben Ihre Ideen in Ihre Trading-Software ein die für Sie diese in Algorithmen verwandelt, die Ihr Computer versteht und umsetzen kann.

Sie verpassen nie wieder einen Trade!

Ihr Konzept, egal ob es Ihr eigenes oder ein externes ist, wird jetzt von Ihrem Computer umgesetzt, und zwar immer! Auch wenn Sie schlafen oder bei der Arbeit sind. Sie adjustieren Ihre Systeme kontinuierlich.

  • Wie viel Pips pro Trade wollen Sie riskieren?
  • Welche Systeme lassen Sie gleichzeitige laufen?
  • In welchen Währungspaaren wollen Sie Ihre Handelssysteme testen?

Das sind ab heute fragen mit denen Sie sich beschäftigen. Alles Fragen, die Ihnen über die Zeit hinweg, helfen werden besser zu werden und Ihre Kenntnisse zu erweitern. Im Zuge dieser Entwicklung ist es selbstverständlich, dass Sie auch immer profitabler werden als in der Vergangenheit, da Ihre Kenntnisse und Ihr Wissensschatz kontinuierlich erweitert werden.

Wenn Sie später jemand danach fragt, wie Sie Sie es schaffen, in vielleicht 5 oder 8 unterschiedlichen Märkten, an einem Tag meist 30 Trades oder mehr zu tätigen, werden Sie nur noch müde lachen können. Darüber, dass Sie tatsächlich in der Vergangenheit versucht haben, die Zeit die Ihnen blieb, damit zu vergolden in einem einzigen Markt auf Signale zu warten und diese auch noch manuell auszuführen.

Wie Sie es schaffen in kürzester Zeit den Sprung von einem “normalen Trader” zu einem professionellen Forex-Trader & Handelssystem-Entwickler zu werden, lernen Sie in unserem Onlinekurs Ausbildung zum Forex-Trader & Handelssystem-Entwickler.

Wer sich näher mit dem Thema Trading beschäftigt, stellt schnell fest, dass sich das Tradinglager in zwei verschiedene Gruppen spaltet.


Dies sind zum einen die sogenannten diskretionären Trader und zum anderen die Gruppe der Systemhändler.

Jede Sparte hat ihre Daseinsberechtigung und in jeder gibt es erstklassige Händler, die sich im Laufe der Jahre einen Namen erarbeitet haben. Jedes Lager hat dabei unterschiedliche Herangehensweisen. Nur mit welcher der beiden kann man als privater Händler erfolgreich werden?
Vergleichen wir einmal beide.

Diskretionärer Handel

Als Beispiel für einen diskretionären Händler möchten wir hier George Soros nennen.
http://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros

Ein amerikanischer Investor ungarischer Abstammung. Er verwaltet mit seinen Fonds Milliarden an Vermögenswerten. Diese Leute interessiert in keinster Weise, ob ein gleitender Durchschnitt gebrochen wird oder ein anderer Indikator gerade ein Extrem anzeigt. Die Überlegungen solcher Akteure unterscheiden sich grundlegend gegenüber denen der systematischen Händler.

Diese interessiert, ob es der Wirtschaft eines Landes gut geht oder eine Rezession droht. Ob es Änderungen in der politischen Ausrichtung eines Landes und seiner Politik gibt, wenn ein neues Staatsoberhaupt gewählt wird. Weiterhin interessant sind wetterbedingte Anomalien in landwirtschaftlichen Regionen, die börsengehandelte Rohstoffe anbauen. Letztendlich sind das all jene Händler, die sich am fundamentalen Weltgeschehen ihre Meinung bilden und daraus Handelsentscheidungen ableiten.

Warum diese Vorgehensweise funktionieren, kann liegt zum einem an der Ausbildung und zum anderen am Kapital, mit welchen operiert wird. Viele Händler bei Banken oder großen Vermögensverwaltungen haben ein betriebs- oder volkswirtschaftliches Studium absolviert. Somit „ticken” diese Händler alle ähnlich. Treten dann bestimmte politische oder wirtschaftliche Umstände auf, sollten alle auch zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen.

Das hat man ja so gelernt. Da, wie schon erwähnt, dass “große” Geld von solchen Händlern verwaltet wird, ist bei bestimmten Ereignissen ein Kapitalzustrom oder -abfluss im großen Stil durch diese Gruppe sichergestellt. So lassen sich auch Trends erklären, die immer wieder auftreten, obwohl einer Kursentwicklung die Normalverteilung zugrunde liegt und Trends theoretisch nicht auftreten sollten. Solche Trends halten dann meist auch nur so lang, bis auch der Letzte eingestiegen ist und niemand mehr bereit ist, zu noch höheren Kursen zu kaufen. Dann werden Gewinne gesichert bzw. Verluste realisiert und das Heer der Volkswirtschaftler sucht sich eine neue Spielwiese – einen neuen Markt.

Ein verschwindend kleiner Teil der diskretionären Händler trifft seine Handelsentscheidungen aus dem Bauch heraus. Sie folgen ihrer Intuition, die gepaart mit jahrelangem Beobachten von Charts und einem gewissen Gespür für den Markt einhergeht.

Systematischer Handel

Als systematischen Händler könnte man Toby Crabel aufführen, dem Autor des erfolgreichen Buches „Day Trading with Short-term Price Patterns”. Mr. Crable verwaltet mittlerweile auch einige Milliarden an Vermögenswerten und zählt zu den Besten. Weiterhin dürfte auch vielen Larry Williams bekannt sein, der 1987 zum Tradingweltmeister wurde. Er schaffte es damals, aus 10.000 USD innerhalb eines Jahres über 1.000.000 USD zu machen.

Diese Trader nutzen empirische Untersuchungen, um daraus Handelsentscheidungen abzuleiten. Das beginnt bei der statistischen Überprüfung von Chartmustern (z.B. Candlestick-Formationen), geht weiter zur Auswertung von saisonalen Mustern und COT-Daten bis hin zur systematischen Handelssystementwicklung mit speziellen Programmen und historischen Kursdaten.

Nicht zwingend muss der Handel automatisiert erfolgen, jedoch stößt die automatische Orderplatzierung auf eine immer größer werdende Nachfrage. Mittlerweile werden über 70 Prozent aller Trades an den Börsen dieser Welt über computergestützte Handelsprogramme ausgeführt – Tendenz steigend. In den letzten Jahren hörte man auch oft den Begriff High Frequency Trading (Hochfrequenz-Handel)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochfrequenz-Handel

Jedoch bleibt diese Art des Handels privaten Tradern gänzlich verwehrt.

Nur für welches der beiden Modelle sollte man sich entscheiden, wenn man sein Geld selbstständig verwalten möchte und nicht gerade millionenschwer ist?

DISKRETIONÄR oder SYSTEMATISCH?

Unserer Meinung nach ist das letztendlich eine Frage von Zeit und Geld.

Nun mal ehrlich. Haben Sie Mitarbeiter, die Ihnen die Lageberichte des Erntefortschrittes von Kaffee in Brasilien oder Afrika mitteilen? Die Kontakte zu großen Unternehmen der Industrie oder Beziehungen in die Politik haben. Und dabei reden wir nicht vom Stadtrat Ihrer Heimatstadt. Wie groß ist Ihr Budget für Research und Reisen zu Hauptversammlungen? Und können Sie Ihre gesamte Zeit für das Trading verwenden?

Wenn Sie auf alle Fragen eher ein Nein als Antwort haben, sind Sie hier genau richtig.

Was wir Ihnen hier in diesem Kurs vermitteln werden, ist die systematische Herangehensweise an die Märkte mithilfe kostenfreier Software. Diese gibt Ihnen die Möglichkeit, Jahr für Jahr positive Renditen zu erzielen und das mit einem überschaubaren Aufwand. Das soll nicht heißen, dass Sie nichts dafür tun müssen, jedoch wenn Sie einmal die Grundlagen verstanden haben, ist der Aufwand im Nachhinein relativ begrenzt.

Sind Sie dazu bereit?

JA!?

Wer sich vornimmt erfolgreich den Forex-Handel für sich zu erschließen macht schnell Bekanntschaft mit den Forex-Handelszeiten und trifft auf ein Problem.


Anders als beim Aktienhandel besteht die große Herausforderung im Forex-Handel darin, Handelskonzepte zu finden, die mit dem natürlichen Lebensrhythmus eines Menschen übereinstimmen.

Wer sich mit Aktienhandel befasst hat, weiß das die Börsen in Deutschland zwischen 9 und 17:30 Uhr einem den Handel in Wertpapieren ermöglichen. Genügend Zeit, um morgens in aller ruhen aufzustehen zu frühstücken und einen Kaffee oder Tee zu trinken. Selbst wenn man amerikanische Aktien handelt, schließt die Börse in New York um 22:00 Uhr deutscher Zeit, was als Handelszeit immer noch akzeptabel ist. Danach ist es immer noch möglich einige Futures zu handeln, jedoch ist die Liquidität nach Börsenschluss nur noch gering.

Ein Problem, welches beim Handel von Aktien auftritt, sind Gaps. Ins Deutsche übersetzt könnte man Lückeneröffnung sagen. Für einen Aktienhändler sind Gaps nicht selten. Diese entstehen aufgrund der eingeschränkten Handelszeiten an Aktienbörsen wie zum Beispiel New York Stock Exchange (NYSE) oder auch hierzulande der Deutschen Börse. Gaps kommen recht häufig vor und treten meist nach unerwarteten Meldungen des Unternehmens oder nach Bekanntgabe von Quartalszahlen auf. Das kann für Aktientrader manchmal sehr schmerzvoll aber auch sehr gewinnbringend sein.

Im Forex-Markt hat man dagegen mit Gaps innerhalb einer Handelswoche nichts zu tun.
Es gibt in diesem Markt keine Börse oder Institution die den Handel reguliert, wie das bei Aktien oder Futures der Fall ist. Die zentrale Stellung nehmen dabei die Banken ein und da ein weltumspannendes Netz von Banken existiert ist es möglich, 24 Stunden am Tag zu handeln.

Genau hierin besteht die Herausforderung, seinen eigenen Handel diesen Gegebenheiten anzupassen.

Devisenhandel findet also praktisch rund um die Uhr statt. Von Sonntag 22:00 Uhr bis Freitag 22:00 Uhr. In den Monaten der Sommerzeit verschiebt sich das Ganze um eine Stunde. Also von Sonntag 23:00 Uhr bis Freitag 23:00 Uhr. Dabei gibt es Zeiten, in denen ein aktiver Handel stattfindet und Zeiten, wo es etwas ruhiger ist. Das hängt mit den verschiedenen Zeitzonen und der Wichtigkeit eines Finanzplatzes zusammen. Die Haupthandelszeit des EUR/USD findet eben in der Zeit statt in dem in Europa der normale Arbeitstag eines Devisenhändlers ist. Während der Nachtzeit wird die Währung auch gehandelt, jedoch sind die Bewegungen dann nicht so ausgeprägt wie am Tag.

Die Haupthandelszeiten sind:
• Frankfurt: 08:00 Uhr bis 17.00 Uhr
• London: 09:00 Uhr bis 18.00 Uhr
• New York: 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr
• Sydney: 23:00 Uhr bis 08:00 Uhr
• Tokyo: 01:00 Uhr bis 10:00 Uhr
Dazu noch mal die Grafik in deutscher Zeit (GMT+1):

Wenn Sie als Forex-Trader arbeiten möchten, sollten Sie sich mit dem Thema Forex-Handelszeiten auseinandersetzten, denn Sie werden es nicht schaffen von Sonntagabend bis Freitagabend wach zu bleiben. Deshalb sind Strategien gefragt die sich den Marktgegebenheiten anpassen.

Eine einfache Möglichkeit wäre es Strategien zu entwickeln die auf Tages oder Wochenbasis funktionieren, wobei ein ständiges Beobachten eines Währungspaares dann nicht notwendig ist. Einmal am Tag die Kurse überwachen sollte genügen.

Beim voll automatisierten Trading überlassen Sie dem Computer die komplette Arbeit. Vom Finden der Handelsstrategien bis zur kompletten Überwachung des Tradings übernimmt der PC alle Aufgaben. Welche Variante besser für wen geeignet ist, lesen Sie in unserem Artikel Diskretionär versus Systematisch.

Fazit:

Der Handel im Forex-Markt ist von Sonntagabend bis Freitagabend durchgehend möglich. Das ist deshalb so, da der Handel mit Währungen über Banken abgewickelt wird. Eine Zentrale Börse, wie das beim Aktienhandel der Fall gibt es nicht. Da ein weltumspannendes Netzwerk von Banken existiert, gibt es auch immer einen Handelspartner für Ihre Order.

Um ein sinnvolles Money Management beim Forex Trading aufbauen zu können, ist es wichtig zu wissen, was ein Pip ist. Hier erfahren Sie wie Sie vorgehen
müssen um den Pip-Wert zu berechnen.


Was ist überhaupt ein Pip?

Schauen wir uns als Erstes einmal einen Devisenkurs an. Nehmen wir als Beispiel den EUR / USD mit einem Wert von 1,2615.

Dieser Wert repräsentiert nichts anderes als den Wert der Währung eines Landes oder Länderverbandes (EUR) im Vergleich zum Wert des anderen Landes (USD), dargestellt durch einen einzigen Preis.

Nach der ersten Zahl eines Währungskurses werden die Preise, anders als bei Aktienkursen, mit vier Nachkommastellen angegeben. Die kleinste Kursveränderung bezeichnet man dabei als “Pip”. Im Allgemeinen ist ein Pip ein Hundertstel vom Hundertstel einer Währung. Mittlerweile gibt es auch Kursangaben mit fünf Nachkommastellen um eine Position noch besser Skalieren zu können.

Schauen wir uns hierzu ein Beispiel an

Verändert sich der Kurs des EUR / USD von 1,2615 auf 1,2616, sagt man, dass sich der Kurs um 1 Pip verändert. In diesem Fall ist er um einen Pip (+0,0001) gestiegen.Dabei gibt es jedoch einige Ausnahmen. Dies betrifft Währungen, die mit dem Japanischen YEN verglichen werden. Beispielsweise entspricht bei der Quotierung USD gegen YEN ein Pip das Hundertstel von einem YEN (JPY 0,01).

Vergleichen wir dazu einmal die Preise zwischen EUR/USD und USD/JPY:

Preis des EUR/USD = 1,2615

Preis des USD/JPY = 79,87

Schon allein in der Kursdarstellung ist der Unterschied ersichtlich.

Was Sie sich merken sollten, ist, dass ein Pip immer die letzte Nachkommastelle einer Währung ist. Gleichsam ist ein Pip also der geringste Wert, um den sich ein Währungspaar verändern und einen Gewinn oder Verlust in einer Position verursachen kann.

Berechnung des Pip-Wertes

Noch mal zur Wiederholung. Ein Pip ist also die kleinste Veränderung im Preis eines Währungspaares. Üblicherweise wird ein Pip als 1/100 von einem Cent, also 0.0001 angezeigt. Die einzige Ausnahme bildet, wie eben besprochen, der Japanische Yen, der mit zwei Nachkommastellen (0,01) angegeben ist.

Beispiele zur Berechnung des Pip-Wertes:

Formel: 

USD/JPY
angenommener Preis: 81,30
0,01 / 81,30 = 0,000123001 USD

AUD/USD
angenommener Preis: 1,0158
0,0001 / 1,0158 = 0,000098444 AUD

EUR/USD
angenommener Preis: 1,2906
0,0001 / 1,2906 = 0,000077483 EUR
Wichtig ist auch zu wissen, dass sich die Währung eines Pips immer auf die erstgenannte Devise bezieht. Sind Sie von diesen kleinen Beträgen überrascht? Keine Angst, mit diesen winzigen Zahlen werden Sie später nicht arbeiten müssen. Im Forex-Handel bestimmt man den Einsatz, den man handelt, über die sogenannte Lot Size (Losgröße). Allerdings benötigt man als Erstes den Pip-Wert. Wie wir diesen berechnen, haben Sie eben gelesen. Da niemand mit diesen kleinen Cent-Beträgen handelt, multipliziert man das sogenannte Lot.

Was ist ein Lot?

Wenn Sie Broker vergleichen, kommen Sie unweigerlich mit den Begriffen
Standard-Lot, Mini-Lot und Micro-Lot in Berührung. Wir werden die Begriffe gleich noch näher erklären.

Doch Achtung: Nicht jeder Broker bietet die Möglichkeit mit Micro-Lots zu handeln. Bei einigen beginnt der Handel erst bei Mini-Lot.

Für welchen Broker man sich letztendlich entscheidet, richtet sich nach Kapital und Risikobereitschaft.

Im Forex Markt wird immer in Lots oder Teilen von diesen gehandelt. Die Standardgröße für ein Lot ist 100.000. Diese bezeichnet man auch als Standard-Lot. Weitere oft verwendete Begriffe sind Mini-Lot (Multiplikator = 10.000) und Micro-Lot (Multiplikator = 1.000).

Auch wenn Forex-Broker diese Begriffe oft benennen, gibt es keine Notwendigkeit nur diese Drei zu verwenden. Sie können, beginnend ab 1.000 ( 1 Micro-Lot ), in tausender Schritten die Positionsgröße erhöhen. Die kleinste Größe ist also ein Micro-Lot und entspricht einem Hundertstel (0,01) eines Standard-Lots. Von da an kann man in 0,01 er Schritten die Größe erhöhen. Also 0,01….0,02…..0,03….usw.

Pip Wert und Lot Size verbinden

Schauen wir uns noch ein paar Beispiele an, wie man den Wert eines einzelnen Pip berechnet wenn man tatsächlich eine Position eröffnet. Das ist wichtig zu wissen um das finanzielle Risiko zu ermitteln welches man in einem Trade eingeht. Wir verwenden im Beispiel ein Standard-Lot (100.000). Für ein Mini-Lot wären dann entsprechend 10.000 in die Formel einzusetzen.

Formel:

USD/JPY bei einem Marktpreis von 81,30
(0.01 / 81,30) x 100.000 = 12,30 USD pro Pip

USD/CHF bei einer Wechselrate von 0,9667
(0.0001 / 0,9667) x 100,000 = 10,34 USD pro Pip.

In Fällen, in denen die Basiswährung nicht der US Dollar ist, müssen wir unsere Formel noch um eine Berechnung erweitern.

Formel:

EUR/USD bei einem Marktpreis von 1,2906
(0.0001 / 1,2906) x 100,000 = 7,75 EUR x 1,2906 = 9.9999 USD, gerundet sind das 10 USD pro Pip.

AUD/USD bei einem Marktpreis von 81,30
(0.0001 : 1,0158) x 100,000 = 9,8444 AUD x 1,0158 = 9,9999 USD, gerundet sind das 10 USD pro Pip.

Wichtig zu wissen ist auch, dass sich der Wert eines Pips ständig ändert, wenn die Betrachtung des Pip-Wertes nicht in der Gegenwährung (die rechte Seite eines Paars – Bsp. EUR/USD) erfolgt.

Natürlich müssen Sie diese Berechnungen nicht ständig selbst ausführen. Die Software Ihres Brokers erledigt die Berechnungen automatisch für Sie. Es schadet allerdings nicht, wenn man weiß, wie die Zahlen im Konto zustande kommen. Jetzt wissen Sie es!

Fazit:

Der Handel eines Standard-Lots im EUR/USD wird pro Pip eine Veränderung von 10 USD auf Ihrem Konto bewirken. Beträgt Ihr Konto 1000 Euro benötigt es nur 100 Pips um Ihr Konto zu verdoppeln oder zu ruinieren. Dabei ist das Letztere wahrscheinlicher. Essenziell im Trading ist Money Management. Ohne das Wissen über den “Pip-Wert” und die Lot Size brauchen Sie einen Handel im Forex-Markt gar nicht erst beginnen.

Video zum Thema: “was ist ein Pip?”

Währungen haben, wie auch Aktien, ihre eigenen Symbole, damit sie voneinander zu unterscheiden sind.


Da Währungen immer auf den Devisen-Wert eines Landes im Vergleich zum Devisen-Wert eines anderen Landes bezogen sind, beinhaltet ein Währungspaar den “Namen” für beide Währungen, von einem “/” getrennt.

Der “Name” ist eine Dreibuchstabenabkürzung. Die ersten beiden Buchstaben sind in den meisten Fällen zur Identifizierung des Landes vorbehalten. Der letzte Buchstabe ist der erste Buchstabe der Einheit der Währung für dieses Land.

Beispiele für Währungssymbole

USD = US-Dollar

GBP = Great Britain-Pound

JPY = Japanischer-Yen

CAD = Kanadischer-Dollar

CHF = Confederatio Helvetica (lateinisch für Schweizerische Eidgenossenschaft) -Franken

NZD = Neuseeland-Dollar

AUD = Australischer-Dollar

Da der europäische Euro keinem bestimmten Land zuzuordnen ist, steht er für die Gesamtheit der europäischen Staatengemeinschaft und wird mit dem Akronym EUR bezeichnet. Durch die Kombination einer Währung z.B. EUR mit USD erhält man dann das Währungspaar EUR / USD.

Nun ist diese Kombination eine von Dutzenden von Währungspaaren, die mittlerweile im FOREX handelbar sind. Dabei unterteilt man diese in Major Pairs und Cross Rates.

Lesen Sie hier weiter: Was ist ein Pip?

Externe Links zum Thema “Währungssymbole”:

http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungssymbol

Wissen ist gut, Praxiserfahrungen sind besser. Es ist auch nicht notwendig, sich alles zu merken, wenn man weiß, wo man nachschauen kann.


Letztendlich kristallisiert sich im Laufe der Zeit eine gewisse Routine heraus, die all das beinhaltet, was für Ihr Trading notwendig ist. Selbstverständlich kann man sich immer umfassender mit einem Themengebiet befassen. Jedoch kommt man an einen Punkt, bei dem ein Meer an Grundlagenwissen auch keine besseren Tradingergebnisse zutage fördert.Letztlich wollen Sie ein erfolgreicher Trader werden und keinen Universitätsabschluss im Finanzwesen absolvieren.

Dennoch sollten wir zuerst einige grundsätzliche Fragen behandeln, die unweigerlich in der täglichen Praxis zum Tragen kommen.

Was ist Forex Trading?

FOREX steht für FOReign EXchange Market.

Obwohl der Devisenhandel der größte Markt der Welt ist, verblasst seine Bekanntheit im Vergleich zu den Aktien-und Fixed-Income-Märkten. Unserer Meinung nach liegt das am Verständnis, wie und warum sich Währungen bewegen. Außerdem war dieser Markt lange Zeit nur Banken und größeren Spekulanten vorbehalten. Dies hat sich in den letzten Jahren enorm gewandelt, nachdem Brokerfirmen den Zugang zu diesem Marktsegment auch mit „kleineren Konten“ ermöglicht haben.

Im Forex-Trading werden täglich 4000 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das entspricht einem Vielfachen des Handelsvolumens des Aktienmarktes. Nur mal zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt des gesamten Jahres 2011 für Deutschland betrug 2500 Milliarden Euro.

Diese Zahlen klingen recht imposant, nur sollte man auch wissen, dass der FX-Markt keine Börse ist! Forex ist eine Interbankenplattform.  Dabei tauschen die Banken Devisen zu transparenten Kursen aus. Es findet kein physischer Austausch der Devisen statt, sondern nur der Austausch von Gewinn oder Verlust, der in der jeweiligen Währung entstanden ist. Um an der Devisenspekulation teilnehmen zu dürfen, bedarf es lediglich der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung, der sogenannten Margin. In der Regel werden dabei weniger als 5% des Transaktionsvolumens gefordert. Zum Thema Margin aber später mehr.

Das Prinzip im FX-Markt gleicht dem jeder anderen Geldanlage. Wenn man überzeugt davon ist, dass eine Währung an Wert gewinnt, kauft man, und wenn man überzeugt davon ist, dass diese fällt, verkauft man.

Was genau passiert, wenn man eine Währung handelt?

Grundsätzlich ist Währungshandel nichts anderes als ein Tauschgeschäft, das heißt, ein Trader kauft und ein anderer geht die Gegenposition ein, also verkauft. Man kann sich das so vorstellen wie in einer Geld-Wechselstube. Man gibt eine bestimmte Summe einer Devise hin und bekommt den Gegenwert der anderen zum aktuellen Wechselkurs zurück.

Um uns ein Beispiel anzuschauen, müssen wir vorher noch ein paar Grundbegriffe erläutern. In einem Währungspaar gibt es immer eine Währung, die eine feste Größe darstellt und eine, die variabel ist. Die mit der festen Größe wird als Basiswährung bezeichnet und ist in einem Währungspaar immer die als Erste oder links aufgeführte. Die Zweite wird als Gegenwährung (variable Währung) bezeichnet und befindet auf der rechten Seite. Als Beispiel dient wieder der EUR/USD:

Basiswährung
(feste Größe)
Gegenwährung
(variable Währung)
EUROUS-Dollar

 

Wichtig ist auch zu wissen, dass in einem Chart immer der Verlauf der Basiswährung angezeigt wird. Das heißt: Ein Anstieg im EUR / USD Chart (siehe Bild unten) zeigt eine Verteuerung des Euros gegenüber dem US-Dollar an. Eine fallende Notierung hingegen würde eine Verbilligung des Euros im Verhältnis zum US-Dollar anzeigen.

Ich möchte 10.000 EUR / USD kaufen. Was passiert da eigentlich?

Wenn ein Anleger 10.000 EUR / USD kauft, beinhaltet dieses Geschäft neben dem Kauf des Euros auch gleichzeitig den Verkauf von US-Dollar. Wie groß der zu verkaufende USD- Betrag ist, ist nicht festgelegt und wird vom aktuellen Marktpreis bestimmt. Die Formel dazu lautet:

 (Betrag der Basiswährung x Marktpreis = Betrag der Gegenwährung)

Weiterhin gehen wir davon aus, dass das Konto des Händlers in Euro geführt wird. 

Beispielaktion eines Händlers:

EUROUSD
Ein Händler kauft zu Beginn des Jahres 2011, als der EUR/USD Kurs bei 1,2906 liegt, 10.000 Euro. Gleichzeitig verkauft er die Gegenwährung.+10.000-12.906
Im Mai 2011 wechselt der Händler seine 10.000 Euro zurück. Der EUR ist gestiegen und notiert bei einem Marktkurs von 1,4116. Der Wert seiner Position in USD hat sich auf 14.116 USD erhöht.-10.000+14.116
In diesem Beispiel hat der Händler einen Bruttogewinn von 1.210 $ gemacht.+1.210

Die Währung, in welcher der Gewinn oder Verlust betrachtet wird, richtet sich nach der Gegenwährung. Da dies bei EUR/USD der US-Dollar ist, ist der Gewinn in unserem Beispiel in US-Dollar entstanden. Jetzt müssen wir nur noch den entstandenen Gewinn durch den aktuellen Devisenkurs teilen, um den Betrag in Euro zu ermitteln.

(Gewinn / Marktpreis = Gewinn in Euro)
(1.210 USD / 1.4116 = 857.18 Euro Gewinn)

Sehen wir uns ein weiteres Beispiel an

Ein Händler möchte für 10.000 Euro zu Beginn des Jahres 2011 USD/JPY kaufen, weil er glaubt, die US-Wirtschaft entwickelt sich besser als die japanische Wirtschaft.

EURUSDJPY
Zuerst muss man den die 10.000 Euro in USD umwandeln. Der aktuelle EUR/USD Kurs Anfang 2011 lag bei 1,2906. Man multipliziert den Euro-Betrag mit dem aktuellem EUR/USD Marktpreis und erhält den Investitionsbetrag in USD.+10.000+12.906
Im nächsten Schritt tauschen wir die US-Dollar in Japanische Yen um. Der Kurs für den USD/JPY liegt bei 81,73. (12.906 USD * 81,73)+12.906-1.054.807
Mitte März 2011 möchte der Händler seine 10.000 Euro wieder vom Markt nehmen, wobei der USD /JPY zu einem Preis von 78,47 gehandelt wird. Um den aktuellen JPY Betrag zu ermitteln, multiplizieren wir die Basiswährung mit dem Marktpreis (12.906 USD * 78,47)-12.906+1.012.734
Dabei ist ein Verlust von 42.073 JPY entstanden. Um den Verlust in USD umzurechnen, dividieren wir den Verlustbetrag durch den aktuellen Marktpreis USD/JPY (78,47)-536,17-42.073
Um letztendlich unseren Verlust in Euro zu ermitteln, benötigen wir noch den Wechselkurs von EUR/USD. Dieser betrug 1.3971 und wir dividieren unseren USD-Verlust damit. (536,17 / 1.3971) und erhalten den Euro-Verlust unseres Geschäftes.-383,77
Am Ende dieses Handels beträgt unser Kontostand nicht mehr 10.000 Euro, sondern 9.616 Euro.+9.616,23

Hierbei ist deutlich zu erkennen, dass das Forex-Trading vieldimensional ist. Selbst wenn sie den Verlauf einer Währung richtig einschätzen, kann es vorkommen, dass sie in Ihrer eigenen Landeswährung, durch den sich verändernden Wechselkurs, keinen Gewinn erzielen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, auf beiden Seiten einen Gewinn zu erzielen.

Wer ist im Forex-Trading tätig?

Der Forex-Handel ist in unserer globalisierten Welt gar nicht mehr wegzudenken. Denken Sie nur an die großen Konzerne wie Volkswagen, McDonalds oder Microsoft. Diese Firmen sind mittlerweile so groß, dass sie Produktionsstätten auf der gesamten Welt unterhalten. Da Währungen schwanken, können allein schon aufgrund dieser Veränderungen riesige Gewinne oder auch Verluste entstehen. Kein global operierendes Unternehmen kann tatenlos zuschauen, wie die Veränderung der Währung in ihren Absatzmärkten die Margen ihrer Produkte dahin schmelzen lässt.

Was ist demzufolge zu tun? Man muss sich absichern. Und genau dazu ist der Forex-Markt für diese Unternehmen das richtige.

Nutzen Sie unser Expertenwissen zu Ihrem Vorteil und lassen Sie sich ausbilden zum Forex-Trader und Handelssystem-Entwickler.

Haben Sie noch Fragen?

Sie können Ihre Fragen gerne an uns richten mit folgendem Formular

×